Nachhaltigkeit bei HORA
Wesentlichkeitsanalyse
Verantwortung mit System: CSRD, ESRS und ESG
Nachhaltigkeit gehört zu den zentralen Leitlinien moderner Unternehmensführung – auch für uns bei HORA. Mit einem klaren Bekenntnis zu ökologischer, sozialer und verantwortungsvoller Unternehmensführung stellen wir uns den Anforderungen von morgen. Die rechtliche Grundlage bildet die europäische Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Sie verpflichtet bestimmte Unternehmen dazu, ihre Maßnahmen in der Nachhaltigkeit offenzulegen. Die konkreten Inhalte und Anforderungen definieren die European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Diese gliedern sich in drei große Themenfelder: Environment (E: Umweltschutz), Social (S: Soziales) und Governance (G: Unternehmensführung). HORA ist gemäß der aktuellen Regelung erst ab dem Geschäftsjahr 2027 (für das Jahr 2026) berichtspflichtig. Aufgrund des laufenden Omnibus-Verfahrens zeichnet sich jedoch eine mögliche Vereinfachung ab. Eine finale Entscheidung steht noch aus. Unabhängig davon haben wir im Jahr 2024 freiwillig einen ersten internen ESG-Bericht erstellt – als Testlauf, Lernprozess und strategische Weiterentwicklung. Für unsere öffentliche Kommunikation orientieren wir uns weiterhin an den Vorgaben der ESRS. Denn unser Anspruch bleibt: Transparenz, Weitsicht und Verantwortung – im Bericht wie im täglichen Handeln.
Die Basis nachhaltiger Entwicklung: Unsere Wertschöpfungskette
Zur Nachhaltigkeit gehört bei HORA ein klarer Blick auf Ihre Ansprüche an einen zukunftsfähigen Partner und unsere gesamte Wertschöpfungskette – vom Stahleinkauf bis zur weltweiten Auslieferung. Im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse haben wir nicht nur unsere eigenen betrieblichen Prozesse untersucht, sondern auch die Auswirkungen und Risiken entlang der Liefer- und Produktionskette bewertet. Diese umfassende Betrachtung hilft uns, ESG-Themen strategisch einzuordnen und mögliche Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Unser Ziel: Entscheidungen, von denen spätere Generationen profitieren.
Scope 1, 2 und 3 erklärt
Scope 1: Emissionen aus Quellen, die direkt vom Unternehmen verantwortet oder kontrolliert werden. Emissionen werden am Standort des Unternehmens in die Atmosphäre freigesetzt.
Scope 2: Indirekte Treibhausgasemissionen aus eingekaufter Energie, wie Strom oder Fernwärme. Emissionen wurden außerhalb der eigenen Systemgrenzen verursacht.
Scope 3: Indirekte Treibhausgasemissionen, die in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette des Unternehmens anfallen, z. B. durch Lieferanten, Transport, Geschäftsreisen oder die Nutzung und Entsorgung von Produkten.
Das Ergebnis unserer Wesentlichkeitsanalyse
In unserer ersten doppelten Wesentlichkeitsanalyse nach den ESRS haben wir bei HORA fünf Themen als besonders wichtig für unsere nachhaltige Entwicklung eingestuft. Dazu zählen die Bereiche Klimawandel (E1), Verschmutzung (E2), Ressourcennutzung und Kreislaufsysteme (E5), eigene Arbeitskräfte (S1) sowie Verbraucher und Endverbraucher (S4). Diese Themen bilden den Kern unserer Nachhaltigkeitsstrategie und sind laut ESRS berichtspflichtig. Unsere Bewertung folgt einem doppelten Ansatz: Einerseits betrachten wir die ökologischen und sozialen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Andererseits analysieren wir, welche nachhaltigkeitsbezogenen Chancen und Risiken finanzielle Relevanz für HORA haben könnten. Diese beiden Perspektiven führen wir in einer Wesentlichkeitsmatrix zusammen. Sie zeigt auf einen Blick, wo wir Verantwortung übernehmen und gezielt Mehrwert schaffen.
Weitere Themen
Nachhaltigkeit beginnt bei der Substanz – in unserer Wertschöpfung, unseren Werten und unserem Miteinander. Erfahren Sie mehr über die HORA-Nachhaltigkeitsstrategie, konkrete Maßnahmen, über Karrieremöglichkeiten oder unsere Unternehmenswerte.