Freuen sich über die prominente Auszeichung von OWL-Maschinenbau: Personalentwicklerin Nicole Vegelahn und HORA-Chef Prof. Dr. Dresselhaus.

Erneut Award gewonnen - jetzt für die Personalpolitik

Für Personalplaner ist es längst Gewissheit: Schon bald wird der anhaltende Geburtenrückgang in Deutschland den Fachkräftemangel verschärfen. Umso wichtiger erscheint es da, sich bei Zeiten um nachrückende Generationen zu bemühen. Um junge Menschen, die in Zukunft Innovation und Produktion in den Unternehmen garantieren sollen. Wir bei HORA versuchen, unsere Experten von morgen bereits in der Schule für uns zu interessieren.

Personalentwicklung wird bei HORA groß geschrieben. Die aktuell 40 Auszubildenden und Studenten machen hier immerhin 14 Prozent der Belegschaft aus. Für diese vorbildliche Ausbildungspolitik wurden HORA vom Netzwerk OWL Maschinenbau mit dem OWL Maschinenbau Award 2011 ausgezeichnet.

"Über die Herausforderungen der Zukunft muss ich mir heute Gedanken machen", sagt der geschäftsführende Gesellschafter Prof. Dr. Dieter Dresselhaus. "Solche langfristigen Ansätze sind bei HORA nicht nur bei der Produktentwicklung oder Kundenbetreuung wichtig, sondern vor allem auch in der Personalpolitik", so Dresselhaus weiter. Um möglichst frühzeitig in der Region das Ausbildungsangebot und seinen Perspektiven bekannt zu machen, geht HORA bereits in die achten und neunten Klassen der Schulen am Heimatstandort. Und setzt so auf eine frühzeitige menschliche Vernetzung in der Region Ostwestfalen-Lippe.

Eine Rechnung, die aufgeht. So gibt es bei HORA kaum Auszubildende, die nicht übernommen würden, fast niemand entschließt sich zum Wechseln. Die Hälfte von ihnen sind Studenten, die im Rahmen eines dualen Studiums Praxis und akademische Ausbildung bei HORA vereinen. Am Ende ihrer Ausbildung steht hier neben der abgeschlossenen Lehre auch der Studienabschluss. Ob zum Beispiel Industriekaufleute, Mechatroniker oder Maschinenbauingenieure: sie alle profitieren bei HORA von einer vorbildlichen Ausbildung mit höchster Praxisnähe.

Die Initiative OWL Maschinenbau hat aber nicht nur die Ausbildungsprogramme des mittelständischen Unternehmens ausgezeichnet, sondern auch das Gesamtkonzept zur Mitarbeiterförderung. Dies bezieht bei HORA durchaus ältere Beschäftigte mit ein. Mit Teilzeitmodellen für Mütter, Väter und angehende Rentner wird dem demographischen Wandel begegnet.

Die Künstlerin, die sich im Rahmen eines Künstlerwettbewerbs mit ihrem Entwurf der Preisskulptur durchsetzen konnte, gab der Skulptur den Namen Held. Nicole Vegelahn, Personalentwicklerin bei HORA, gefällt das gut: "Der Preis ist ganz sicher auch eine Belohnung für die Auszubildenden bei HORA, die sich mit Fleiß und Engagement in unserem Konzept engagieren."