Zuverlässigkeit durch methodische Fehlerminimierung

Fehlern keine Chance geben

Wer Zuverlässigkeit sät, erntet Kundenzufriedenheit. Das setzt die Kompetenz zur Minimierung von Fehlerrisiken im Produktionsprozess voraus. Das wiederum ist leichter gesagt als getan, denn kein Mensch und auch kein System sind vor Fehlhandlungen in der Fertigungskette gänzlich gefeit. Der Mann, der daraus richtungsweisende Konsequenzen gezogen hat, heißt Shigheo Shingo. Seine Spuren finden sich auch in der Flow Control-Montage.

Was der japanische Ingenieur Shigeo Shingo zum Prinzip erhoben hat, trägt den klangvollen Namen Poka Yoke. Wer sich an einer Übersetzung versucht, kommt mit "unglückliche Fehler vermeiden" dem inhaltlichen Kern recht nahe. Einfacher bringt es der Satz "Mach's von Anfang an richtig" auf den gemeinten Nenner: Fehler erst gar nicht entstehen zu lassen oder sie so frühzeitig zu entdecken und zu beseitigen, ehe sie sich am Ende zu einem teuren Problem aufschaukeln.

HORA folgt dieser Strategie im Rahmen der generellen Ausrichtung auf eine montagegerechte Produktgestaltung (MTM). Entlang der gesamten Fertigungskette sind Haltepunkte fixiert, an denen jedes Bauteil, jede Komponente und Baugruppe ihre Zuverlässigkeit und Fehlerllosigkeit unter Beweis stellen muss. Erst wenn das gewährleistet ist, startet der nächste Fertigungsschritt. Fehlerhafte Teile haben somit keine Chance, unentdeckt zu bleiben.

Dazu tragen auch Methoden nach dem Poka Yoke Prinzip bei. Ihnen begegnen Sie in vielfältiger Form an verschiedenen Stationen der Produktionskette. Alle sind darauf ausgerichtet, die einzelnen Fertigungsschritte so zu gestalten, dass möglichst keine Fehler durch menschliches Verhalten wie Vertauschen, Vergessen oder Auslassen entstehen können. Dazu gehört beispielsweise der Formschluss von Bauteilen. Der bewirkt, dass sich Teile nur in einer bestimmten Lage verbauen lassen: Versehentliche Fehlhandlungen werden ausgeschlossen. Das gilt auch für die Montageprozesse. Sie sind mit fest definierten Prüfschritten gekoppelt. Wird einer ausgelassen, bleibt die Weitergabe eines Bauteils blockiert: Fehler können nicht in die nächste Phase gelangen. Und ein Besuch am Multi-Montage-Arbeitsplatz für verschiedene Ventiltypen zeigt, wie HORA mit Poka Yoke dem Einbau falscher Bauteile entgegen wirkt: Einfache Sperr-Vorrichtungen verhindern, dass ein Bauteil Eingang in eine Baureihe findet, in die es nicht gehört.

Was wir über Poka Yoke hinaus für die Zuverlässigkeit unserer Produkte und die Qualität unserer Prozesse tun, erfahren Sie hier. | mehr |