Bei Überhitzung cool bleiben

Kompetenzen von HORA für Kühlung ohne Thermoschock

Bei HORA wird Innovation mit markanten Lettern geschrieben. Sie signalisieren unseren Kunden den Mehrwert von Ideen, die Probleme lösen - oder diese erst gar nicht entstehen lassen. Ein Beispiel dieser Kompetenzen ist die Abkühlung von überhitztem Dampf.

Dieser Prozess ist in der Regel eine Aufgabe für kühlendes Speisewasser, das über feine Düsen in die Dampfleitung eingespritzt wird. Allerdings entsteht im Fall der Überhitzung durch den schnellen Übergang von sehr hohen auf niedrigere Temperaturen die Gefahr eines Thermoschocks. Dagegen haben unsere Experten eine Schock-Therapie namens Cooled Cooler entwickelt. Sie verhindert den schroffen Abkühlungsprozess und minimiert damit das Risiko von Überbeanspruchungen des Materials und daraus resultierenden Schäden.

Cooled Cooler - Anstöße aus der Filmkühlung

Das Prinzip dahinter ist nicht neu. Es stammt aus dem Gasturbinenbau, wo es als Filmkühlung eine exponierte Stellung einnimmt. Wir haben uns an dieses Grundprinzip für die Kühlung erinnert und daraus eine Problemlösung für Regelarmaturen entwickelt, die extrem hohen Temperaturbelastungen standhalten müssen. Den Weg zur Neuentwicklung eines Einspritzkühlers zur Bewältigung dieser Herausforderungen bereitete der Einsatz moderner Software für die Strömungssimulation, um die Temperaturverteilung im Kühler und die Wärmeverteilung im Solid visualisieren und analysieren zu können. Auf der Grundlage des detaillierten Verständnisses der tatsächlichen Strömungsverhältnisse in den Dampfleitungen entstanden die Vorstellungen, wie eine effiziente und materialschonende Temperatursenkung des Heißdampfes umsetzbar sein könnte: das Projekt Cooled Cooler nahm Form und Gestalt an.

Zusätzlicher Sattdampf für den Heißstrom

Auch bei Überhitzung cool bleiben, heißt in diesem Zusammenhang, den eigentlichen Kühler mit einem Mantelrahmen zu umgeben und den zwischen Kühler und Mantelrahmen entstehenden Spalt mit Sattdampf zu durchfluten. Mit dem Einbau der Zwischenwand innerhalb des Gehäuserohrs und einem Flansch am Ventilkörper ist es nun möglich, zusätzlich Sattdampf in den Heißstrom einzuleiten. Die Folge: Das vom Dampffilm umgebene Einspritzkühlerrohr kann sich auch nur auf die Sattdampf-Temperatur erwärmen. So wird der Hauptkühler zielgerecht temperiert und vor einem möglichen Thermoschock effektiv geschützt.

 

Ein weiteres Innovationsbeispiel lesen:

Mehr Wirkungsgrad mit 700 Grad Celsius. | mehr |